Insbesondere Informationspflichten des Lehrers und Informationsansprüche des Schülers und der Eltern:

Im schulischen Bereich sind Informationsansprüche über Leistungserfassung und Leistungsbewertung gegenüber den Schülern aber auch gegenüber den Eltern besonders bedeutsam.

Normative Regelungen zu Informationsrechten von Eltern in der Schule:

Hierzu treffen das Schulgesetz sowie die Schulordnungen zahlreiche Regelungen:

Schulgesetz:
§ 2 (7) Die Schule informiert die Eltern über alle wesentlichen Fragen des Unterrichts und der Erziehung.

Schulordnung für die öffentlichen Grundschulen:
§ 35 (1) Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht auf Auskunft über ihren Leistungsstand, auf Bekanntgabe der Bewertungsmaßstäbe und auf Begründung der Noten.
(2) Beurteilungen mündlicher oder praktischer Leistungen werden der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler spätestens bis zum Ende der Unterrichtsstunde bekanntgegeben und begründet.
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Übergreifende Schulordnung:
§ 56 (1) Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht auf Auskunft über ihren Leistungsstand, auf Bekanntgabe der Bewertungsmaßstäbe und auf Begründung der Noten.
(2) Bei Klassen-, Kursarbeiten und schriftlichen Überprüfungen wird die Notenverteilung (Notenspiegel) mitgeteilt. Noten für mündliche Leistungsnachweise werden bis zum Ende der Unterrichtsstunde oder in der nächsten Unterrichtsstunde bekanntgegeben. Epochalnoten sind nach Abschluß der Unterrichtseinheit mitzuteilen.
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Informationsrecht der Eltern und praktische Situation:

Leider ist es in der schulischen Praxis häufig so, daß solche Informationsrechte seitens der beteiligten Lehrer verleugnet oder nur unzureichend erfüllt werden. Zu diesem Zwecke biete ich Ihnen standardisierte Auskünfte über meinen Briefkopf an, die meist auch kurzfristig realsiert werden.

Für weitergehende Fragen hierzu, eine telefonische Erstberatung zu Ihrem konkreten Fall oder die deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen kontaktieren Sie mich bitte direkt.