Die Versetzung:

Regelungen zur Versetzung:

Die im vorangegangenen Gliederungspunkt behandelten Probleme bei der Leistungsbewertung haben in erster Linie Relevanz für die Versetzung.

Die diesbezüglichen Voraussetzungen werden in Rheinland-Pfalz wiederum durch die verschiedenen Schulordnungen geregelt.

Die Versetzungen erfolgen je nach Schule jeweils nach einem ähnlichen Schema:

  • Versetzung nach Noten (ggf. unter Berücksichtigung von Ausgleichsnoten).
  • Teilweise auch Versetzung aufgrund einer Nachprüfung der Noten
  • Versetzung nach Ermessen in besonderen Ausnahmefällen.
  • Teilweise Versetzung wegen Verstoß gegen die Informationspflicht.

Zu beachten ist, daß es eine Versetzung auf Probe in Rheinland-Pfalz nicht gibt (wie beispielsweise in Baden-Württemberg).

Für nähere Informationen hierzu, eine Erstberatung hinsichtlich der individuellen Situation oder einer bundesweiten Vertretung Ihrer Interessen, kontaktieren Sie mich bitte direkt.

Relevante Punkte und Rechtsschutz bei der Nichtversetzung:

Viel wichtiger als die einzelnen Versetzungsregelungen ist die Kenntnis vom Zustandekommen der Noten.

Regelmäßig ist es nämlich so, daß Versetzungsentscheidungen quasi im letzten Moment, d.h. mit Zeugnisausgabe, mitgeteilt werden.

Verschwinden die Lehrer dann in den Sommerurlaub, sind sie regelmäßig für mindestens 5 Wochen nicht mehr erreichbar.

Wichtig ist also: Bei potentieller Versetzungsgefährdung sollte man schon im Vorfeld handeln, denn um so später man handelt, desto schwieriger wird erfahrungsgemäß der Rechtsschutz:

  • D.h. im besten Falle eine Nichtversetzungsentscheidung verhinden.
  • Im zweitbesten Falle noch vor den Sommerferien alle Informationen haben.

Für nähere Informationen hierzu, eine Erstberatung hinsichtlich der individuellen Situation oder einer bundesweiten Vertretung Ihrer Interessen, kontaktieren Sie mich bitte direkt.